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Das Verfallsdatum des Standardgases zur Kalibrierung des SF6-Gaslecksuchgeräts (kurz „SF6-Standardgas“) ist nicht festgelegt. Es hängt hauptsächlich von Faktoren wie der Stabilität der Gaskomponenten, den Lagerbedingungen sowie dem Material und den Spezifikationen der Gasflasche ab. Im Allgemeinen liegt es zwischen 6 Monaten und 2 Jahren. Im Folgenden sind die spezifischen Einflussfaktoren und übliche Verfallsdatumsbereiche aufgeführt:
SF6 selbst ist ein chemisch inertes Gas (schwer zersetzbar und reagiert nicht mit Metallen). Das Standardgas kann jedoch andere Komponenten enthalten (wie Stickstoff N₂ als Trägergas, Luft usw.), und die Gesamtstabilität muss beachtet werden:
Rein SF6-Standard Gas (z. B. 99,999 % SF6): Es besitzt stabile chemische Eigenschaften. Solange keine Leckage auftritt, kann die Haltbarkeit bis zu 1–2 Jahre betragen.
Standardgasgemische niedriger Konzentration (z. B. 1 ppm SF6/N₂, 0,1 ppm SF6/Luft): Aufgrund der extrem niedrigen SF6-Konzentration (im ppm-Bereich und darunter) kann es durch Adsorption (SF6-Moleküle lagern sich an der Innenwand der Gasflasche an) und Diffusion (minimale Leckage am Flaschenventil) zu einer Konzentrationsabnahme kommen. Die Haltbarkeit beträgt üblicherweise 6–12 Monate.
Bei gewöhnlichen Stahlzylindern können Rost oder Verunreinigungen an der Innenwand vorhanden sein, die Spurenmengen von SF6 adsorbieren (insbesondere bei Standardgasen mit niedriger Konzentration), was den Konzentrationsabfall beschleunigt und das Verfallsdatum verkürzt (z. B. 6 – 9 Monate).
Innenwandpassivierter Stahlzylinder (z. B. durch elektrolytisches Polieren oder Silanisierung): Verringert die Adsorption an der Innenwand und kann die Haltbarkeit von Standardgasen niedriger Konzentration erheblich verlängern (auf mehr als 12 Monate).
Temperatur: Vermeiden Sie hohe Temperaturen (> 40 °C) oder drastische Temperaturschwankungen, da diese Druckschwankungen in der Gasflasche verursachen und dadurch Gasleckagen beschleunigen oder das Adsorptions-Desorptions-Gleichgewicht stören können. Die empfohlene Lagertemperatur liegt zwischen 15 und 30 °C.
Druck: Das Standardgas muss unter einem bestimmten Druck (üblicherweise 5–10 MPa) gelagert werden. Bei einem Druck unter 0,5 MPa steigt der Konzentrationsfehler des niedrigkonzentrierten Standardgases deutlich an (da das Gas bei niedrigem Druck leicht adsorbiert wird) und es muss rechtzeitig ausgetauscht werden.
Abdichtung: Bei minimalen Leckagen im Ventil (z. B. durch Verschleiß des Ventilkegels) tritt langsam SF6 aus (insbesondere bei hochkonzentriertem Standardgas). Die Ventilabdichtung muss regelmäßig überprüft werden (z. B. mit Seifenwasser zur Lecksuche).
| Standardgasart | Konzentrationsbereich | Typischer Gültigkeitszeitraum | Anwendungsszenarien |
| Hochkonzentriertes reines SF6-Gas | Über 99,9 % | 1-2 Jahre | Vollständige Kalibrierung der Instrumente, Reinheitsprüfung |
| Gemisch aus Gas mittlerer Konzentration | 10-1000 ppm | 9-12 Monate | Kalibrierung herkömmlicher Lecksuchgeräte (z. B. Infrarotmethode) |
| Gemisch aus Gasen niedriger Konzentration | 0,01-10 ppm | 6-9 Monate | Kalibrierung von hochpräzisen Instrumenten (z. B. Laserverfahren, photoakustische Verfahren) |
| Temporäres Gas, das durch dynamische Gasmischung erzeugt wird | Kundenspezifisch aufbereitet (unterhalb des ppm-Bereichs) | Gültig am Tag der Nutzung vor Ort | Kalibrierung bei extrem niedrigen Konzentrationen (z. B. Überprüfung der Nachweisgrenze) |
Aufrecht lagern, vor direkter Sonneneinstrahlung und starken Vibrationen schützen;
Öffnen Sie das Ventil vor der ersten Benutzung langsam (um zu vermeiden, dass das an der Innenwand adsorbierte SF6 durch den Gasstrom schlagartig freigesetzt wird und dadurch die Konzentrationsgenauigkeit beeinträchtigt wird);
Wenn der Restdruck unter 1 MPa liegt, wird empfohlen, die Anwendung einzustellen (bei niedrigen Drücken steigt das Risiko von Konzentrationsabweichungen deutlich an).
Dem Standardgas sollte ein vom Hersteller ausgestelltes Verfallsdatumszertifikat beiliegen (das das Herstellungsdatum und das empfohlene Verfallsdatum angibt) und auf das nationale Metrologieinstitut rückführbar sein (z. B. die Zertifizierung des National Institute of Metrology, China, NIM).
Bei Standardgas, dessen Verfallsdatum überschritten ist, das aber noch nicht aufgebraucht wurde, kann die tatsächliche Konzentration mit einem hochpräzisen Messgerät (z. B. einem Laborlaserspektrometer) überprüft werden. Liegt der Fehler innerhalb des zulässigen Bereichs (z. B. ± 2 %), kann es vorübergehend für unkritische Kalibrierungen verwendet werden.
Das Verfallsdatum von SF6-Standardgas muss unter Berücksichtigung der Konzentration, des Flaschenmaterials und der Lagerbedingungen umfassend beurteilt werden: Standardgas mit niedriger Konzentration (≤ 10 ppm) sollte innerhalb von 6–12 Monaten verwendet werden, während die Haltbarkeit von Standardgas mit hoher Konzentration oder reinem SF6 auf 1–2 Jahre verlängert werden kann. In der Praxis sollte man sich an die Angaben des Herstellers halten und die Kalibriergenauigkeit durch standardisierte Lagerung und regelmäßige Überprüfung sicherstellen.
| Produktinformationen | Details |
|---|---|
| Produktmodell | PGAS-32 Typ |
| Produktname | SF6-Infrarot-Leckdetektor |
| Anzeigefehler | < 2%FS |
| Probenahmeverfahren | Pumpenansaugtyp |
| Betriebstemperatur | (-10 bis +60) °C |
| Ansprechzeit | (1 bis 5) s |